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IRONMAN - Don´t look back in anger! Vorbei ist sie meine 10. Langdistanz und ich brauchte mehr als eine Nacht, um „darüber zu schlafen“. Soll ich euch sagen, was meine...
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Don´t look back in anger! Vorbei ist sie meine 10. Langdistanz und ich brauchte mehr als eine Nacht, um „darüber zu schlafen“. Soll ich euch sagen, was meine größte Befürchtung vor dem Rennen war? Das die „Erfolgsreihe“ abreißt! Von der jüngsten AK an bin ich bisher in jeder Altersklasse einmal gestartet und hab mich jedes Mal auf Anhieb für Hawaii qualifiziert. Macht viermal #ironmanhawaii – 2002, 2006, 2009 und 2013. Am letzten Sonntag war beim #ironmanfrankfurt die AK40 dran und die „Hole-in-one-Story“ hat jetzt ein Ende. Eigentlich schon bei Kilometer 95 auf dem Rad, denn da hatte ich einen Vollplatten im Hinterrad. Pffffffff hat´s gemacht und die Luft war raus! Was war ich froh, als ich den Schlauch mit Ventilverlängerung und Co nach einer gefühlten Ewigkeit gewechselt hatte. Jetzt nur noch wieder rein in den Rahmen und weiter geht´s. Doch als ich das probierte, hatte ich das komplette Schaltauge in der Hand. „Sch….! Du must positiv denken. Schöne sch….!“ Da ging nichts mehr, das konnte ich ohne die passenden Schrauben nicht allein flicken. Im Kopf war ich ab diesem Moment raus aus dem Rennen. Doch dann kam der Service-Wagen ins Spiel und versuchte mich davon zu überzeugen, dass so eine Schaltung auch nur mit dem Schnellspanner hält. Die nächsten 90 km habe ich versucht das zu glauben, aber es fiel mir nicht nur auf der Kopfsteinpflasterpassage schwer. Zu Beginn des Marathons verriet der Tracker einen 6. Platz in der AK, gehört hätte ich lieber einen chancenlosen 20., denn dann hätte ich mich ohne schlechtes Gewissen so locker wie bei einer Langdistanz möglich auf den Weg zur Finishline machen können. So fehlte mir einfach nur der Biss noch mal alles Mögliche raus zu holen und bis zum Ziel zu beißen. Und das macht einen im Ziel deutlich weniger happy, als sich sicher zu sein das an diesem Tag Bestmögliche gegeben zu haben. Warum ich trotzdem im Ziel lache? Weil ich meine 10. Langdistanz und damit verbunden eine längerfristige Vorbereitung gesund und munter hinter mich gebracht habe und das mit der besten Familie, Freunden und Partnern im Rücken. DANKE! #roadtokona #questionmark #believeinyourself #irongirl #40yearsofdreams #myroad #alwaysfinishwithasmile

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